Christian Andreas Weisz

burgenländischer Maler und Schauspieler 

       

wurde 1961 geboren. Aufgewachsen auf dem Bauernhof seiner Großeltern ist es heute genau wieder dieser Bauernhof, auf dem er lebt und malt. 


„Ich kann gar nicht so viele Jahre gemalt haben, um nicht mehr zu spüren, dass in meiner Seele noch immer zahllose Bilder verborgen sind, die eines Tages nach außen wollen. Die sogar nach außen müssen. Den Ruf der Kunst kann man nicht unterdrücken. 

Christian Andraes Weisz 



 photo by A. Biasutti                                                            

Christian Andreas Weisz, 

was ihm etwas ausmacht und was ihn ausmacht

 Der Drang, zu malen und zu zeichnen, begleitet ihn ähnlich lang, wie er denken kann – und so richtig verwundert hat es niemanden. Wie das eben ist, mit der Färbung und Prägung, die Elternhäuser uns geben: Es war der Vater von Christian Andreas Weisz, der selbst als Erschaffer eines umfassenden Werkes wirkte und zahlreiche Ausbildungen, etwa an der Kunstakademie, absolviert hatte. 


Junge Jahre – reifendes Schaffen.

Christian Andreas Weisz malte seine ersten Ölbilder im Alter von 10 Jahren, seine ersten surrealistischen Grafiken entstanden mit 12 Jahren. Als ihm seine Kunst – die des Malens, nicht die des Schauspielens – erstmals einen Fernsehauftritt verschaffte, war er 14 Jahre alt. 

Seine erste Kunstausbildung absolvierte Christian Andreas Weisz in einer musisch-kreativen Mittelschule bei Prof. Oskar Luksic – viele weitere Ausbildungen sollten dieser folgen. Etwa in gegenständlicher Malerei und Graphik bei Prof. Jura. Im Rahmen der Akademie-Lehrgänge bei Prof. Albert Hoffmann, der Christian Andreas Weisz zu seiner Reise in die abstrakte, zeitgenössische Kunst inspirierte, begleitete und lehrte. 

Unermüdlich und mit immerwährender Neugier studierte Christian Andreas Weisz, auch durchaus autodidaktisch, die verschiedensten künstlerischen Techniken und eignete sich ein umfassendes Kunstwissen jenseits von Epochengrenzen an – über die Künstler und über Kunststile von prähistorischer Höhlenmalerei über Stile des Mittelalters und jene der Zeit, in der wir leben. 

Es war immer auch die Sprache – 

und die gerne in Form des Schauspiels. 

Christian Andreas Weisz lebt für das Malen, aber dann doch noch für einiges mehr. Er ist ausgebildeter Schauspieler und spielte bis jetzt in ca. 80 Film- und TV-Produktionen und rund 1.500 Theatervorstellungen. Er verwirklichte mehrere eigene Filmprojekte, und das so im Ganzen: von der Idee über das Drehbuch über gezeichnete Storyboards und die Produktion bis zum fertigen Film. Was viel mit Bildern zu tun hat, mit bewegten. Und ihn erst recht zum Malen vieler weiterer Bilder bewegte. 

 

Von Serien und der Resthoffnung für einen leidenden Planeten. 

In intensive Schaffensphasen – die zuletzt schon wieder mehrere Jahre anhalten, malt Christian Andreas Weisz so 40 bis 60 Bilder im Jahr. Mit ungebrochener Begeisterung und mit einem tiefen Empfinden für die Themen, denen er in seiner Kunst Ausdruck verleiht. 

„Die Apokalyptik meiner Bilder nimmt das in jeder Generation wiederkehrende Memento mori auf, das das gegenwärtige menschliche Handeln sowie den daraus resultierenden Verlust von Handlungsfähigkeit in Hinblick auf das drohende Ende ad absurdum führt – und dadurch die Bedeutung des Moments der menschlichen Erkenntnis, einer neuen Entscheidung und den möglichen Wandel zum Positiven hervorhebt.“
 Christian Andreas Weisz


Im Malen, aber, wo immer geht, in einer nie dagewesenen Verknüpfung von Bildern, Sprache und Schauspiel. Weil Themen, die ihn in seiner gegenwärtigen Schaffensphase bewegen – wie die Gefahr, in der die Erde sich dreht, zwischen Umweltkatastrophen und Kriegen – und Themen, die menschliche neuronale Untiefen erfassen, sich über mehrere Dimensionen, also solche, die über das Malen hinausgehen, nochmals vertieft darstellen lassen.